Über mir
schwebt
der Duft
Deines Körpers,
getragen von
Deiner
Zärtlichkeit.
Kategorie: literarisches (Seite 4 von 11)
Selbstgeschriebenes, Buchtipps und Beiträge zum Thema: Literatur
Mein Gesicht
tief im Mantel
der Einsamkeit
vergraben,
ziehe ich
durch die Straßen.
Bunte Fenster
der Freude
durchbohren
mein Herz
mit dem
Licht der Hoffnung.
Ich gehe durch
die Nacht
und die Schatten
meinerselbst
verfolgen mich.
Sehe ich mich um,
sind sie
verschwunden,
denn sie existieren
nur in meinen
Augenwinkeln.
Nun liebe Kinder gebt fein acht,
ich hab Euch etwas mitgebracht.
Ein Kohlestück für die kleine Lisa,
denn sie ist, so sagt es PISA,
dumm wie Stulle, Bohnenstroh,
ihre Eltern gar nicht froh.
Auch der Peter dieser Bengel,
ist kein reiner Unschuldsengel.
Seine Zukunft seh’ ich trübe,
hat er nichts in seiner Rübe.
Nur wer lernt hat großes Glück,
bekommt er dann kein Kohlestück.
Leuchtend
weiße
Wolkenfetzen
treiben über den
azurblauen
Himmel.
Das
Weiß
wird nur
ab und zu
von düsterem
Grau
unterbrochen.
Leichtigkeit
umarmt
Schwermut.
Die Leute laufen hektisch
den Gehweg auf und ab.
Sie rennen in der Eile
sich um, denn Zeit ist knapp.
Es kommt was kommen musste,
ein Herz das macht nun schlapp.
Bei all der vielen Hektik,
geht es mit ihm bergab.
Drum hört was ich Euch sage,
denn sonst werdet Ihr bestraft,
Hektik bringt Euch nichts Gutes,
in der Ruhe, da liegt die Kraft.
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Die aufsteigende
Morgensonne
lässt den
Raureif
auf
Dächer und Wiesen
glitzern.
Kalt und klar
die Luft,
die mich
einhüllt
und
der neblige Atem
mein
Lebensbeweis.
Der Zahnarzt schwingt die Zange,
das find’ ich gar nicht nett,
der wird mir unsympathisch,
ein eisiges Duett.
Jetzt kommt der Enterhaken
aus blankpoliertem Stahl,
er klaut mir meine Zähne,
o Gott was für ‘ne Qual.
Zum Abschluss noch der Bohrer,
ich halt’s nicht länger aus,
die Fresse schon ganz blutig,
ich muss hier ganz schnell raus.
Ich werd bekloppt ganz auf die Schnelle,
so komm’ ich in die Gummizelle.
Hab mich ganz lieb in der weißen Jacke,
dreh voll durch und hab ‘ne Macke.
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