Heute genoss ich nochmal das üppige Frühstück, welches eine große Auswahl an Speisen bereit hielt.

Da die Zeit zum Checkout erst um zwölf Uhr war, übertrug ich noch einige Fotos der Unesco Welterbestätten vom iPhone auf den Rechner, schön in Ordnern sortiert.

Mit dem 09465, der knapp eine halbe Stunde später war, fuhr ich in das etwa 300 Kilometer entfernte Lucknow. Die Stadt erreichte ich etwa eineinhalb Stunden später.

Leider gab es im Zug keine Wagen der Kategorie A1 oder H1, sondern nur B oder abwärts. Das Abteil war mit sechs und die Gangseite mit zwei Betten ausgestattet.

beengte Verhältnisse im mittlerem Bett

beengte Verhältnisse im mittlerem Bett

Für mich als lange Person war das mittlere Bett eine Tortour. Alles war beengt, kaum Platz sich aufzurichten. Ich fand das überhaupt nicht lustig.

gar nicht lustig

gar nicht lustig

Die Fahrer der Autorikschas vor dem Bahnhof dachten sie könnten mich abzocken und wollten für die gut drei Kilometer lange Fahrt Phantasiepreise.

Als ich ihnen sagte, dass ich seit drei Monaten in Indien unterwegs wäre, fiel der ganz plötzlich.

Leider ist der Preis das Eine und die Ortskenntnis des Fahrers das Andere. In ihrer Autorikscha sind die Fahrer die kleinen Könige.

Nach mehrmaligen Halten und Nachfragen kamen wir endlich beim Hotel an. Er hätte mir auch einfach vertrauen können, denn ich hatte den Weg in der Karte.

Am Ende erreichten wir das Hotel und der vorher vereinbarte Preis war Geschichte, weil er mehr haben wollte. Dieser kleine Gauner.

Im Hotel gestaltete sich der Check-In etwas kompliziert, denn die Person hinter dem Office verstand kein Eglisch.

Wenn ich mit dem Angestellten das Zimmer betrete, ist die erste Frage nach dem Passwort für das Wifi und anschließend der Gang zur Toilette.

Der dieser Gang erwies sich wieder einmal als richtig, denn es waren keine Handtücher und kein Toilettenpapier vorhanden.

Das Frühstück morgen kann ich nur auf dem Zimmer essen, daher sollte die Speisekarte im Zimmer liegen. Das Klopapier soll es morgen geben, solange muss ich mich mit Servietten begnügen.

Morgen werde ich mir einige Sehenswürdigkeiten anschauen.