Gegen neun Uhr checkte ich aus und ließ mich zum Bahnhof fahren. Obwohl ich den Bahnhof als besten Treffpunkt hielt, erwies sich diese Idee als nicht so gut, weil die lokalen Taxifahrer nicht so erfreut darauf sind, wenn jemand von außerhalb ihnen potentielle Gäste wegschnappen.
Die Folge war nämlich eine unnötige Diskussion, die aber schnell geklärt werden konnte.
Nachdem alle Unklarheiten beseitigt waren, fuhren wir endlich in Richtung Rishikesh. Auf dem Weg dorthin empfiehlt es sich, die Straße gut im Blick zu behalten, nicht nur wegen dem chaotischen Verkehr, sondern wegen der zahlreichen Kühe, die hier auf den Straßen herumlaufen.
Eine davon mit dem Auto an- oder umzufahren beschert Dir eine Menge Probleme, zumindest hier in Uttarakhand.

Kühe auf der Straße
Der Weg zur Unterkunft war nicht leicht zu finden, denn ich musste den Rest durch die verwinkelten Gassen zu Fuß gehen. Angesichts des Gepäcks und der Temperaturen war ich endlich froh, als ich sie fand. Ich lief natürlich dran vorbei und statt den Weg runterzugehen, nahm ich die Treppe nach oben.
Zuerst stellte ich mich unter die Dusche, dann checkte ich ein. Aber trotz wenig Bewegung lief mir das Wasser am … naja ihr wisst schon.
Wie in altgewohnter Manier, erkundete ich die Gegend und verschaffte mir einen Überblick über die Läden und Cafés, denn es ist immer gut zu wissen, wo ich Klopapier und eine Packung Kekse für unterwegs herbekomme und wo ich was futtern kann. Frühstück ist in der Unterkunft nicht inklusive, aber dafür könnte ich die Gemeinschaftsküche nutzen.
Ich lief den Ganges flussaufwärts, um über die Lakshman Jhula Bridge zu laufen und musste feststellen, dass diese Fußgängerbrücke gesperrt ist. Da die nächste Brücke über den Ganges weiter abwärts lag und dies zu viel Zeit in Anspruch genommen hätte, begnügte ich mich heute mit der linken Gangesseite. Daneben wird übrigens gerade eine neue Brücke errichtet.
Da mir der Magen in den Kniekehlen hing, entschloss ich mich im Freedom Café etwas zu essen. Dort saß ich angenehm im Schatten und die Ventilatoren bliesen mir kühlen Wind ins Gesicht. Von hier aus konnte ich auf den Ganges sehen, der hier in Rishikesh schon eine stattliche Breite hat.

Ganges
Danach schlenderte ich runter zum Fluss und machte ein paar Fotos mit dem Mobiltelefon.

Blick zum Trayambakeshwar Temple und an der Mauer ein Graffiti
Hier reiht sich ein Tempel und ein Ashram an den Anderen. Wer hier Yoga erlernen will, ist hier genau richtig. Rishikesh gilt weltweit als das Yoga-Zentrum schlechthin.
Hier wird auch Ayurveda praktiziert und vielleicht sollte ich meine Verspannungen im Rücken und Nacken durch eine Besuch im Spa beseitigen lassen. Da werden sie wohl ordentlich zu tun haben.

Tempel
Ein eisgekühlter Juice im Little Buddha Café erfrischt auf eine angenehme und leckere Weise bei dieser Hitze und ist zudem Bio.
Es ist schon interessant, was sich hier für Leute rumtreiben und alle versuchen irgendwie zu sich selbst oder zu was auch immer zu finden.
Zum Abschluss nochmal unter die Dusche springen und den Deckenventilator auf die höchste Stufe drehen.
He he schöne Bilder.., ist spanned zu sehen wo Du bist. Wir haben Dich ganz doll lieb und wünschen Dir viel Spass. Dickes Küsschen ❤️🥰💋😻
Nabend Oli,
wie lief es denn beim Checkout? Konntest Du den Hotelbesitzer im Preis drücken oder blieb er stur?
Schicke doch mal den Link zu Deiner Hotelbewertung. 😀
Ich habe einen niedrigeren Preis ausgehandelt und stehe mit der Hotelgruppe in Kontakt, denen ich Fotos zusandte. Ansonsten verfolge ich die Sache nicht weiter, denn ich kann meine Zeit besser verwenden.
Schöne Grüße