Nach dem Frühstück packte ich meine Sachen zusammen und checkte aus.
Um neun Uhr verließ ich das Hotel und machte mich auf den Weg nach Pierrefitte-Nestalas.
Es lagen etwa 18 Kilometer Fußmarsch vor mir, aber der Wanderweg, der auf einer stillgelegten Bahntrasse führte, war durchgehend asphaltiert und offenbar ein beliebter Weg zum Radfahren und Laufen.
Ich wanderte entlang dem Flüsschen Ousse auf ebener Strecke und kam durch zahlreiche Ortschaften wie Lugagnan, Ger, Geu, Boô-Silhen und Argelès-Gazost.
Hier heißt das Flüsschen nunmehr Gave de Pau Ou du Levedan. Vorbei an Lau-Balagnas und Saint-Savin näherte ich mich via Adast unaufhaltsam dem kleinen Städtchen und Zielort Pierrefitte-Nestalas.
Ich wanderte eingerahmt von Bergen durch die kleinen Städtchen, die alle mit Kirchen oder Burgen aus dem 12. bis 14. Jahrhundert aufwarten können.
Vom Hôtel Continental bis zum Grand Hôtel de France lief ich gut fünf Stunden.
Schnell eingecheckt und dann ab unter die Dusche.
Danach machte ich einen kleinen Rundgang durch den Ort. Ich kam an der L’eglise Saint-Pierre de Nestalas vorbei, einer Kirche aus dem 14. Jahrhundert, und schlenderte weiter zum Rathaus.
Von dort aus ging ich weiter in Richtung Süden, überquerte eine Brücke und fand mich unvermittelt in der Nachbargemeinde Soulom wieder.
Die erste Erwähnung dieses Ortes war um 103.
Sehenswert ist die romanische Dorfkirche Saint-André aus dem 13. Jahrhundert.
Anschließend ging ich wieder zum Hotel zurück.
Morgen werde ich nachdem ich gefrühstückt und Sachen gepackt habe, mit dem Bus weiter nach Luz-Saint-Sauveur fahren. Das sind etwa 20 Minuten Fahrt für die etwa 13 Kilometer; zu Fuß wären es knapp vier Stunden entlang der Straße, weil es keinen Wanderweg mehr gibt.
Da Sicherheit oberste Priorität hat fahre ich eben mit dem Bus. Außerdem werden es mir meine Füße danken.
Schreibe einen Kommentar