Vor historischer Kulisse, dem über 700 Jahre alten Wasserschloss, konnten die Besucher bei Wein aus familieneigenen Anbau und Livemusik entlang der Schlossgräfte flanieren, sich an Ständen von über 100 Ausstellern dem Thema Heim, Garten und Mode widmen oder einfach nur den vielfältigen kulinarischen Genüssen hingeben.
Ritter Giselbert I. erbaute um das Jahr 1300 ein auf Eichenpfählen ruhendes Zweikammerhaus, welches ab 1565 von Wennemar II. und seinem Sohn Gisbert III. zum heutigen Renaissancebau mit Ecktürmen, welschen Hauben und Renaissance-Giebeln erweitert wurde.
Das gesamte Wasserschloss ruht noch heute auf vom Wasser konservierten Eichenpfählen.
Blick über die Schlossgräfte, ein Wassergraben, der Burgen und Schlössern zu Verteidigungszwecken diente und zugleich ein Landschaftselement in der Parkgestaltung sowie Mühlteich war.
Heute ist sie ein Lebensraum für Enten, Gänsen, Eisvögeln und Schildkröten sowie Fröschen und Hechten. Am Ufer der Gräfte steht auch eine Sumpfzypresse.
Kinder konnten entweder auf der Vorburg Basteln und Malen oder wagemutig in den Baum klettern. Ebenso war eine Bootsfahrt auf der Schlossgräfte für Jung und Alt möglich.
Darüber hinaus stellte der bekannte Dortmunder Bildhauer und engagierte Naturschützer Bernd Moenikes…
…an ausgesuchten Plätzen im Park seine großen Holzfiguren aus.
Weitere Künstler präsentierten Ihre Kunstwerke aus frostfester Keramik…
…aus Metall…

Metallvogel vom Künstler Jörg Ridderbusch
…oder aus Stoffen.

Blumenfahnen der Künstlerin Kerstin Föllmann
Bernd Moenikes schuf hier keinen gewöhnlichen Hasen, nein es ist ein Kampfhase.
Bunte Vögel als Metallskulpturen für den Garten…
…oder vielleicht doch eher Biene Maja?
Blumen für den Garten oder Orchideen für die Wohnung, die Auswahl war groß.
Die drei Osterinsel-Köpfe von Bernd Moenikes aus anderer Perspektive.
Das Wasserschloss und die Holzskulptur Vogelmensch.
Die Kamera einfach mal dicht über die Wasseroberfläche gehalten.
Accessoires für das Heim, alte Leisten…
…oder vielleicht etwas Rostikales von Georg Lenz in Form eines Drachen?
Für Gesang und Musik wurde gesorgt, auch wenn das Wetter den Künstlern hin und wieder einen Strich durch die Aufführung machte.
Die Stelzenläuferin stellte aus bunten Luftballons Tiere her und wurde deshalb von den Kleinen umlagert.
In begrenztem Rahmen wurden auch Schlossführungen angeboten.
Auch wenn den beiden die Anspannung am Eröffnungstag anzusehen war, sie organisierten schließlich alles in Eigenregie, die Gartenflair war eine gelungene Veranstaltung rund um Heim und Garten.
Sie gewährten der Öffentlichkeit einen kleinen persönlichen Einblick in den sonst nicht zugänglichen Park und dem Wasserschloss.
Die sympathische und herzliche Art von Freifrau Mireta und Freiherrn Felix zu Knyphausen im persönlichen Gespräch ließ bei mir einen bodenständigen und bürgernahen Eindruck zurück.
Die Gartenflair, eine Veranstaltung in Dortmund, die es zu besuchen lohnt.
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