kreuz und quer durchs Leben

Monat: Juni 2010

Wahl des Bundespräsidenten

Heute wurde der neue Bundespräsident gewählt. Dabei bekam Schwarz-Gelb und die Kanzlerin Merkel eine schallende Ohrfeige, nicht zuletzt durch innerparteiliche Abweichler. Die innere Zerrissenheit der Koalition wurde somit offensichtlich. Erst im dritten Wahlgang gelang Wulff den Sprung ins hohe Amt.

Nicht zuletzt auch dadurch, dass die überwiegende Mehrheit der Linken sich der Stimme enthielt. So wurde zugleich deutlich, dass die Linkspartei weit von Demokratie- und Freiheitsverständnis entfernt ist.

Obwohl Joachim Gauck (494 Stimmen) bei der Bevölkerung bedeutend mehr Sympathie genießt, gewinnt Christian Wulff mit 625 Stimmen.

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass die Bürger stärker in die Wahl des Bundespräsidenten mit einbezogen werden. Die Parteien sollten ihre Präsidentschaftskandidaten benennen und den Bürgern zur Wahl stellen. Demokratie 2.0.

In diesem Sinne, Herzlichen Glückwunsch Herr Wulff zur Wahl zum Bundespräsidenten.

Ramba Zamba

Es geht heiß her in Südafrika und Deutschland. Dabei habe ich nicht unmittelbar ein Fußballspiel dieser beiden Mannschaften vor Augen.

Im Unterschied zu Deutschland liegt die Hitze der Südafrikaner wohl eher in der Fußballweltmeisterschaft begründet. Das Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Mexiko (1:1) kann als überaus fair bezeichnet werden.

Im krassen Widerspruch dazu die Blutgrätsche der Bundesregierung in Form ihres Sparpakets, in dessen Spielverlauf der Schiri sicher einen Elfmeter gegeben hätte, um es mal salopp auszudrücken. Noch dazu die gescheiterten Koalitionsgespräche in NRW zwischen SPD, Grüne und FDP, die zum sofortigen Spielabbruch hätten führen müssen. Das Spiel bzw. die Wahl hätte neu angesetzt werden müssen, doch die Meinung der Wahlfans dürfte im monotonen Summen der Vuvuzela ungehört untergehen.

Es könnte durchaus sein, dass wir bei der WM 2010 ein Sommermärchen und hier bei uns eine Sommerposse erleben dürfen.

Der Vorteil eines Fußballspiels liegt deutlich auf der Hand, nach 90 Minuten wird abgepfiffen, wohingegen uns die Politik mit einem Endlosspiel beglückt.

Bei den Fans und den Wählern hat sie sich jedenfalls disqualifiziert.

Suche nach dem Glück

Je üppiger die Pläne blühn, desto verzwickter wird die Tat.

Wie recht Kästner doch hatte.

Nachdem Rot-Rot-Grün an der Regierungsunfähigkeit kommunistischer Altlasten scheitern musste und eine Wiederholung einer großen Koalition den Bürgern unmöglich zugemutet werden kann, versucht man es nochmal mit einer Ampel.

Nachdem die Umfragewerte der Schwarz-Gelben Bundesregierung abstürzen wie Möllemann, erhoffen sich die Liberalen mit einer Ampel in NRW wohl noch eine Galgenfrist.

Dieses ewige Hick-Hack hängt mir langsam zum Hals raus. Ich will klare Verhältnisse und kein regierungsgebastel. Der Wähler muss sich fragen, was in dreiteufelsnamen hier veranstaltet wird.

Wo bleiben klärende Neuwahlen?

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