Am 18. Juni hatte der Bundestag mit 389 Ja- und 128 Nein-Stimmen das Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen beschlossen, gegen die Stimmen der FDP, Grünen und Linken.

Die Sozialdemokraten, die sich gerne als Partei der breiten Masse bezeichnet und denen es bedauerlicherweise auch an Biss fehlt, hätten dem Gesetz mit einem klaren NEIN eine Abfuhr erteilen können.

Stattdessen Zustimmung, um bloß nicht die restlichen Wähler mit diesem heiklen Thema zu vergraulen. Sie hat sich von der CDU in den schwarzen Sumpf der Unprofessionalität hineinziehen lassen, aus den sie schwerlich wieder herauskommen wird.

Den einzig erhellenden Lichtblick hatte Jochen Borchert von der CDU sowie Steffen Reiche, Dr. Wolfgang Wodarg und Jörg Tauss von der SPD, denen Löschen vor Sperren geht.

Ursula von der Leyen betreibt eiskalten Wahlkampf auf Kosten missbrauchter Kinder und schafft Strukturen für eine Internetzensur, wie wir sie nur aus China und dem Iran kennen. Sie hält es ja nicht einmal für nötig, an der Diskussion der 2. und 3. Lesung teilzunehmen.

Damit offenbart Frau von der Leyen nicht nur ihre Ignoranz gegenüber ausgewiesenen IT-Experten und Kritikern sondern zeigt auch ihre Unfähigkeit, ein praktikables Ergebnis zu liefern.

134.000 Onlinepetenten vorzuwerfen sie wollten

weiterhin uneingeschränkt die Vergewaltigung von Kindern zeigen lassen

und der Öffentlichkeit zu suggerieren, sie sympathisierten mit diesen pädophilen Typen, ist an Maßlosigkeit kaum zu überbieten.

Es kann kaum darüber hinwegtrösten, dass ein Expertenteam quartalsweise prüfen soll, ob die Websites auf der Sperrliste zu Recht blockiert werden. Vorrangiges Ziel des BKA muss es sein, Seiten mit kinderpornograpfischen Inhalten dauerhaft vom Server zu löschen.

Statt nach praktikablen Lösungsansätzen zu suchen, wählt die Familienministerin den einfachste Weg, Sperrlisten. Nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn.

Ursula von der Leyen missbraucht die Kinder ein zweites Mal und das ist meiner Meinung nach genauso perfide.