kreuz und quer durchs Leben

Monat: Januar 2009 (Seite 1 von 2)

Transnet, Bahn und Arbeitsbedingungen

Nachdem es eine Weile ruhig um mich geworden ist, melde ich mich wieder zurück. Nicht zuletzt, da mein PC wieder da ist.

Ganz oben auf meiner Liste steht das Thema: Die Tarifverhandlung der Transnet mit der Bahn.

Das die Arbeitsbedingungen, insbesondere die des Zugpersonals mehr als schlecht sind liegt auf der Hand und für dessen Verbesserungen zu streiken ist das legitime Recht der Transnet. Angesichts der momentanen Wirtschaftslage ist die Forderung von 10 Prozent allerdings völlig überzogen. Oder will die Transnet etwa nachholen, was sie letztes Jahr verpasst hat?

Wie dem auch sei, die Dienstschichten sind eher Gesundheitskiller und die Krankenstände sprechen Bände.

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Präsident Obama

Eben sprach Barack Obama vor dem Kapitol seinen Amtseid und hat somit offiziell das Amt als 44. Präsident der Vereinigten Staaten übernommen.

Als neuer Präsident hat er schwierige Aufgaben zu bewältigen und es werden hohe Erwartungen an Obama gestellt.

Heute wird aber erstmal gefeiert und morgen geht es an die Arbeit.

Glückwunsch Mr. Präsident!

Anwalt Markelow erschossen

Heute ist der 34-jährige Anwalt der regierungskritischen Reporterin Anna Politkowskaja auf offener Straße erschossen worden. Ist wohl einigen zu unbequem geworden.

Mehr braucht man zu den Menschenrechten in Russland nicht sagen.

Nachtrag: Am Abend verstarb die 25-jährige Journalistin Anastasija Baburowa im Krankenhaus. Sie ging zusammen mit Markelow die Straße entlang, als ein maskierter Mann auf sie schoss.

Wahldebakel der SPD

Wenn es sich die Hessen-SPD auf so leichtfertige Weise mit dem Wähler verscherzt, muss sie sich am Ende nicht wundern, von ihm die Quittung zu bekommen.

Nach dem Wahldebakel vom Wochenende ist Andrea Ypsilanti nun zurückgetreten. Offengestanden ist ihr nach diesem grottenschlechten Ergebnis von 23,7% auch nichts anderes übrig geblieben.

Einmal mehr zeigt sich, dass sich der Wähler nicht an der Nase herumführen lässt und das eine Zusammenarbeit mit der Linken für ihn inakzeptabel ist.

Es kam was kommen musste, Roland Koch ging als lachender Sieger nach Hause und die schallende Ohrfeige für die hessischen Sozialdemokraten hörte man bis Nordrhein-Westfalen.

Mich bestärkt dieses Ergebnis in der Ansicht, dass man mit dieser Partei nur zur größten Lachnummer Deutschlands wird.

Computerlos

Wenn sich während des Schreibens die Maus oder Tastatur aufhängt und sich diese nur durch einen Neustart des Computers wieder aktivieren lässt, dann ist das schon sehr ärgerlich.

Mit der Tastatur und Maus von Logitech war das Problem leider auch nicht zu lösen. Es scheint sich wohl um ein Mainboardproblem zu handeln. Deshalb wurde der PC am Freitag abgeholt und ich bin für die kommenden 16 Tage computerlos.

Wie soll ich diese Abstinenz eigentlich durchstehen? Nun merke ich, wie abhängig ich von diesem Teil bin. Aber ganz ohne ist auch irgendwie blöd.

Datenverkehr der Bahn zusammengebrochen

Das es bei der Bahn mit dem Zugverkehr manchmal nicht so richtig läuft, dürfte jedem bekannt sein. Das nun auch noch der Datenverkehr wegen eines Serverabsturzes bundesweit zusammenbricht, macht mich wirklich stutzig.

Wie schreibt die Tagesschau so schön:

Bahnkunden hatten gestern wegen des Ausfalls keine Fahrkarten an Schaltern, Automaten und im Internet kaufen können. Betroffen waren auch Reiseauskunfts- und Anzeigesysteme auf den Bahnhöfen, wodurch es bundesweit zu Verzögerungen im Zugverkehr kam.

Was Anzeigesysteme allerdings mit Zugverspätungen zu tun haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Das lag wohl vielmehr daran, dass neben Verkaufs-, Auskunfts- und Anzeigesysteme auch noch Dispositions- und Fahrplansysteme down waren.

Mal ganz nebenbei bemerkt, letzten Sonntag war meine Seite morgens für kurze Zeit nicht am Netz, sofern das überhaupt jemand bemerkt hat. Laut Mail meines Webhosters wegen eines Hardwareschadens am Server. Der Tausch hat zwei Stunden gedauert. Danach lief wieder alles.

Die Bahn brauchte über zehn Stunden, um alles wieder halbwegs ans Laufen zu bekommen und das in Zeiten von Raid und Server für jedermann.

Die genaue Ursache werden wir wohl nie erfahren. Es scheint fast so, dass die Bahn mit Wörten, die auf verkehr enden, so ihre Probleme hat.

Transnet ausgebremst

Nachdem die GDL vergangenes Jahr eine Gehaltserhöhung von 11 Prozent durchsetzen konnte, versucht nun die Transnet auch den großen Wurf. Nachdem sie letztes Jahr ihre Mitglieder mit ein paar Prozenten abgespeist hatte und diese danach reihenweise frustriert ausgetreten waren, versucht sie nun zu retten was zu retten ist. Leider zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.

Zum Kollegen sagte ich die Tage, dass die Transnet höchstens einen Inflationsausgleich plus eine winzige Einmalzahlung erhalten werde. Mehdorn wird sich mit der angespannten wirtschaftlichen Lage herausreden und den Transen einen gehörigen Dämpfer verpassen.

Heute habe ich deshalb mit besonderem Vergnügen die Nachrichten zu diesem Tarifkonflikt gelesen, die mich in meiner Annahme rundum bestätigten.

Die Bahn hat der Transnet einen Inflationsausgleich für 2009 und 2010 sowie eine halbjährliche Einmalzahlung von 200 Euro vorschlagen. Mehr wird daraus mit Sicherheit auch nicht werden.

Da hat sich die Transnet mal wieder voll angeschissen. Ich könnte mir vor Lachen auf die Schenkel klopfen.

Hirnloser Schwachkopf

Gerade fuhr ich mit der S-Bahn nach Hause und so ein Schwachkopf legte seine mistigen Schuhen auf die neuen Sitze. Als die Hilfssheriffs kamen waren sie ratzfatz unten, um anschließend wieder auf die Sitze zu wandern und ihre Dreckspuren zu hinterlassen.

Ich habe mir das eine Minute lang angesehen und ihn gefragt, ob er das zu Hause auch so macht. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: “Hä, hast Du was gesagt oder was?” Ich sagte ihm höflich aber bestimmt, er möchte doch bitteschön seine Schuhe vom Sitz nehmen. Man will sich schließlich nicht seine Klamotten einsauen.

Darauf er: “Quatsch mich nich in so’n Ton an, hä. Komm nach draußen Alter, isch mach disch platt eh!” Inzwischen gesellten sich die zwei vom Sicherheitsdienst zu uns und beobachteten die Diskussion.

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Waffenlobby vs. Wirtschaftskrise

In den USA kriecht die Wirtschaft auf dem Zahnfleisch und tausende werden wohl ihren Job verlieren. Aber eine Branche boomt nach wie vor: die Waffenindustrie.

Da Barack Obama nicht gerade als Waffenliebhaber gilt, befürchten nun viele Amerikaner, dass die demokratische Regierung den Verkauf von Maschinengewehren verbieten und die sogenannten “Gun Shows” schärfer kontrollieren werden.

Die National Rifle Association (NRA) hat vor der Wahl die Botschaft Verteidigt die Freiheit, besiegt Obama ausgegeben, worauf sich jetzt viele Leute massenweise mit klein- und großkalibrigen Waffen, tausende Schuss Munition sowie Maschinengewehren eindecken.

Die Amis haben eine Vollmeise.

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