Heute herrschte in Dortmund Ausnahmezustand. Der Grund: Loveparade.
Mal abgesehen vom Verkehrschaos und den Unmut einiger Dortmunder Bürger über ausgefallene S- und U-Bahnen, war selbst Petrus dieser Aktion nicht wohlgesonnen und schickte Ab und Zu kräftige Regenschauer über die Bunten. Der Float machte seinem Namen tatsächlich alle Ehre.
Denen schien übrigens der Regen sowieso egal zu sein, denn mit diesen merkwürdigen Verrenkungen kann einem schon beim Hinsehen ganz heiß werden. Da kam die Abkühlung gerade rechtzeitig. Mit Bier allein war das nicht zu bewerkstelligen. Schnapsleichen gab es jedenfalls zu Hauf, noch bevor es richtig losging.
Ansonsten waren nicht nur die Bunten unterwegs, auch das Dortmunder Völkchen, mich eingeschlossen, hat sich auf den Weg gemacht, dieses Ereignis hautnah zu erleben. So wunderte es mich nicht, dass hier alles von 6 bis 60 zu finden war. Insgesamt sollen es wohl um die 1,6 Millionen Leute gewesen sein.
Die Stadtreinigung und die Landschaftspfleger werden die nächsten Tage kräftig zu tun haben, um den ganzen Müll zu beseitigen und den schlammigen Mittelstreifen der B1 wieder in Normalzustand zu versetzen.
Sonst gab es bei der Parade keine ernsthaften Zwischenfälle. Bochum kann sich nächstes Jahr schon mal auf die Loveparade und jede Menge Müll freuen.
Trotz des schlechteen Wetters war die Loveparade aber besser besucht als der Weltjugendtag ;-)
Der Papst hätte mal
DykPaul van Dyke einladen und seine Reise von Warsteiner sponsoren lassen sollen, dann wäre der Weltjugendtag sicherlich ein Knaller geworden.