Die Sicherheit unserer Fahrgäste hat oberste Priorität.

Das waren die Worte von Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn AG. Nachzulesen in der Pressemitteilung 059/2008.

Von wegen, die Deutsche Bahn dachte nicht im Traum daran, die Züge in die Werkstätten zurückzubeordern. Erst nach Aufforderung des EBA wurde mit der Inspektion begonnen. Der Wortlaut des EBA-Bescheides kann auf der Seite vom Eisenbahn-Kurier nachgelesen werden.

In diesem Zusammenhang ist neben dem Punkt III auch folgender Satz interessant:

Wäre dasselbe Ereignis bei Streckengeschwindigkeit von bis zu 300 km/h aufgetreten, hätte sich mit nicht unerheblicher Wahrscheinlichkeit eine Katastrophe wie z.B. in Eschede ereignen können.

Mal abgesehen davon, hat die Bahn durch Verlängerung der Untersuchungsintervalle mehrere hundert Millionen Euro eingespart. Wenn das keine Einsparung zu Lasten der Sicherheit ist, was dann?