Gestern habe ich endlich meine Fotos abgeholt. Es waren Fotos von vier Filme abzuziehen, was im Ergebnis 134 Fotos machte.

Nur um es nochmal deutlich zu erwähnen, ich hatte die Bilder im Format 10×15 und auf mattem Fotopapier bestellt.

Natürlich würde ich es nicht explizit erwähnen, wenn das Fotofachgeschäft Kosfeld in Dortmund mal wieder Mist gebaut hätte. Wie sonst soll ich mir erklären, dass von vier Filme, die Fotos dreier auf mattem und einer auf glänzenden Fotopapier abgezogen wurden?

Fehlerquote: 25 Prozent. Das ist entschieden zu hoch.

Aber damit könnte ich mich ja noch arrangieren, da die Digitalbilder sowieso auf glänzenden Papier abgezogen worden sind.

Wo ich gerade bei Digitalbilder bin. Als ich diese erwähnten Filmabzüge mit den Abmaßen der Digitalbilder verglich, bemerkte ich, dass man in diesem "Fotofachgeschäft" scheinbar nicht in der Lage ist, die Größe der Fotos zu kontrollieren.

Es stellte sich nämlich heraus, dass die Digitalabzüge alle korrekte Maße von 10×15 hatten, die vom Film abgezogenen Fotos jedoch nur 10×14,6.

Jetzt könnte der Eine oder Andere behaupten, es seien doch nur vier Millimeter die dort fehlten. Das ist richtig und ich habe auch nichts dagegen, wenn von 134 Fotos 10 oder 15 Bilder etwas kleiner ausfallen. Aber konsequent alle 134 Fotos?!?

Das sind rein rechnerisch 53,6 cm Fotopapier die ich bezahlt, aber nicht bekommen habe. Wir wollen die Kirche mal im Dorf lassen. In Fachkreisen wird das “Nichterfüllen der zugesicherten Eigenschaft” genannt.

Bin ich denn in meinen Qualitätsansprüchen zu pingelig, oder was?

Am Mittwoch hole ich mir die Profi-CD’s und eines ist sicher, die Lufttemperatur in diesem Laden wird sich schlagartig an die Oberflächentemperatur der Sonne annähern. Versprochen.